Kann/soll Dein Kind mal das Stoma loswerden?

alles, was sonst nicht reinpasst, hier hinein!

Kann/Soll Dein Kind das Stoma mal loswerden?

Ja, es ist bereits geschafft
1
2%
Ja, es ist auch schon demnächst geplant
3
7%
Ja, es ist möglich, aber dauert noch
18
44%
Vielleicht wäre es möglich, aber wir streben es momentan nicht an
7
17%
Nein, es ist nicht möglich
8
20%
Sonstiges
4
10%
 
Abstimmungen insgesamt : 41

Kann/soll Dein Kind mal das Stoma loswerden?

Beitragvon Nellie » Sa, 18. Jul 2009, 12:12

Hallo,

da ja oft die Frage der Entwöhnung im Raum steht, mach ich mal eine Umfrage dazu.

LG
Nellie
Nellie *1978 mit Linn *02/04 (mehrfachbehindert durch PCH-2, Sondenkind, Tracheostoma, nachts beatmet) und Ann *06/09
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Re: Kann/soll Dein Kind mal das Stoma loswerden?

Beitragvon Nellie » Sa, 18. Jul 2009, 14:38

Hallo,

ich habe angeklickt "Vielleicht wäre es möglich, aber wir streben es momentan nicht an".
Linn geht es seit dem Tracheostoma und der Nachtbeatmung so gut, dass wir eigentlich nichts unternehmen wollen, um es loszuwerden. Wir genießen sozusagen die Vorteile und nehmen die Nachteile dafür in Kauf.

LG
Nellie
Nellie *1978 mit Linn *02/04 (mehrfachbehindert durch PCH-2, Sondenkind, Tracheostoma, nachts beatmet) und Ann *06/09
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Re: Kann/soll Dein Kind mal das Stoma loswerden?

Beitragvon Jessica » Sa, 18. Jul 2009, 21:45

Hallo,

uns wurde gesagt, dass Felix das TS losbekommen kann, wenn die Tracheomalazie verwachsen ist. Das wird wohl noch einige Zeit dauern, aber wir Hoffen weiterhin. Trotzdem sind wir dankbar, dass es das TS gibt. Denn ohne die Kanüle, hätte sich Felix niemals so entwickeln können, wie er es momentan macht. Außerdem wissen wir nicht, ob es OHNE noch unsere süße Maus geben würde.

LG Jessi
Jessica mit Felix (22.10.2007), Ösophagusatresie Typ IIIb, subglottische Stenose, Tracheomalazie, Reflux, Trinkschwäche, Dystrophie, PEG-Sonde, TS seit 22.01.2008
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Re: Kann/soll Dein Kind mal das Stoma loswerden?

Beitragvon Jenny4678 » So, 19. Jul 2009, 08:46

Hi.Ich kann Jessi nur zustimmen.Ohne Kanüle wäre Jomax noch immer beatmet in der Klinik oder nicht mehr da und hätte sich nie zu einem ansonsten völlig gesunden kleinen Mann entwickeln können.Die Stimmbandparese bessert sich ja zunehmens und wir hoffen einfach, dass er irgendwann ganz alleine gut genug atmen kann.Nichtsdestotrotz haben wir durch all diese schlimmen Umstände eine ganze Menge wahnsinnig liebe Menschen kennengelernt, die gut nachempfinden können was man so alles durchmacht und zum Teil noch viel viel größere Päckchen zu tragen haben!Das hat das Leben schon sehr bereichert!Schön ihr Mamis und Papis dieser "besonderen" Kinder, dass ihr euch hier zusammengefunden habt! Jenny, Jens und Jomax
Jenny u. Jonas-Maximilian(*25.8.08 perinatale Asphyxie,Z.n. Spannungspneumothorax, Z.n.Reanimation,Z.n. Sepsis,Respiratorisches Versagen-Tracheostoma seit 10.10.08 wegen angeb. Stimmbandparese bds.)

www.jomax-online.de und www.blog.jomax-online.de
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Re: Kann/soll Dein Kind mal das Stoma loswerden?

Beitragvon daniyannis » So, 19. Jul 2009, 19:00

da ich das ähnlich wie jessica und jenny seh, kann ich mich dem nur anschließen. wir hoffen natürlich auch, auch wenn wir wissen, dass es lange dauern kann
yannis 24.01.09,ösophagusatresie IIIb (OP 250109), tracheomalazie, DORV (double outlet right ventricle) (OP 190309), Aortopexie war am 040209. Weiterhin Herzklappenfehler. Stoma 11.05.09
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Re: Kann/soll Dein Kind mal das Stoma loswerden?

Beitragvon Kornelia » Mo, 20. Jul 2009, 10:37

Hallo,

ich habe "Nein " angeklickt.

Korinna hat aufgrund einer Fehlfunktion der Stimmbänder und des Kehlkopfes das Tracheostoma bekommen und Dr. Puder sagte uns, daß sich operativ da nichts korrigieren läßt.
Aber wir können damit sehr gut leben, da die vielen!!!!!!!!!!Erstickungsanfälle viel viel schlimmer und dramatischer waren und wir die bestimmt nicht vermissen.

LG Kornelia
Korinna (18) Geburtsschaden, Tetraspastik, Tracheostoma, therapieresistentes Anfallsleiden, PEG, Skoliose, Refluxösophagitis, Mikrocephalus
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Re: Kann/soll Dein Kind mal das Stoma loswerden?

Beitragvon Marie-Ann » Mo, 20. Jul 2009, 12:35

hallo!
wir wissen nicht, ob und wann marie-ann ihr tracheostoma loswerden wird!
wir hoffen es und bleiben optimistisch.
sie trägt die kanüle aufgrund einer starken schluckstörung und da sie nachts beatmet wird.
liebe grüße!
maria
vier kinder (*01,03,05 und 08) meine tochter marie-ann (geb 05) hat ein astrozytom grad 1 am hirnstamm. nach op 95% entfernt, peg wird demnächst entfernt, dekanülisierung ev. im mai, sie spricht mit und ohne pmv (aber sel. mutismus)
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Re: Kann/soll Dein Kind mal das Stoma loswerden?

Beitragvon Andy » Mo, 20. Jul 2009, 20:46

Hallo ihr alle,

wir haben "Ja, ist für demnächst geplant" angeklickt. Maximilian hat das Tracheostoma aufgrund einer Stimmbandlähmung gekommen. Im Februar wurde schon ein Rückgang derselben diagnostiziert und uns wurde ins Aussicht gestellt, dass es im September rauskommt. Mittlerweile kann er schon super alleine Atmen (wenn wir das Tracheostoma reinigen, können wir die Kanüle ohne Probleme herausnehmen) und seine Stimme lässt keine Probleme mehr erkennen. Trotzdem müssen wir noch die Laryngoskopie und die Bronchioskopie abwarten. Im September entscheidet sich dann alles.
Liebe grüße an alle.

Andrea und Maximilian.
Maximilian *16.01.2008, 550gr., 29 cm. Diagnose: BPD, IVH II°re, IVH I°li, Pulmonale Hypertension(ausgeheilt),Stimmbandparese bds., Zentrale Tonus-Koordinationsstörung, psychomotorische Entwicklungverzögerung, kombinierte schwerhörigkeit bds.
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Re: Kann/soll Dein Kind mal das Stoma loswerden?

Beitragvon YvonneE » Fr, 24. Jul 2009, 21:54

Hallo!

Uns wurde gesagt, dass Lara die Kanüle nicht mehr braucht wenn die Luftröhre dicker und stabiler wird - wann und ob das sein wird, weiß aber keiner so genau.....

Wir haben aber entschieden, dass das nur dann ein Thema wird, wenn sie auch schlucken lernt. Wir werden sie nicht mehr über Nase oder Rachen absaugen, das haben wir ihr verprochen.

Lg
Yvonne
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Re: Kann/soll Dein Kind mal das Stoma loswerden?

Beitragvon Moni » So, 26. Jul 2009, 09:51

Hallo,

wir versuchen es immer wieder - die Ärzte sagen zwar nein, aber nur weil sie keine Grunderkrankung kennen.

Zweimal waren wir kurz davor...
Jetzt arbeiten wir erstmal wieder am "Ohne Sauerstoff leben" - und versuchen sie zu entwöhnen.
Und ohne nachts Beatmung - 10 Nächte hat sie heute hinter sich aber heute abend kommt sie
vorsichtshalber wieder dran.
Dann kommt wieder die Kanüle....

Und irgendwann schaffen wir es vielleicht - nur nicht aufgeben.
Schließlich sind unsere Kinder KÄMPFER, die man nur bewundern kann.

LG
Moni
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Re: Kann/soll Dein Kind mal das Stoma loswerden?

Beitragvon Katrin+3 » So, 26. Jul 2009, 13:01

@ Moni und Andrea: Das hört sich toll an bei euch. Wie machen eure Kinder das? Ohne Kanüle? Nils atmet dann ganz schwer durch Loch und Mund/Nase, aber das wirkt für mich sehr komisch!!!!

Nils hat eine Weichheit in der Luftröhre, die muss sich verwachsen, dann kann er von der Kanüle loskommen!
Die Ärzte sind unterschiedlicher Meinung: kann 1 Jahr, kann 5 Jahre dauern....

Wir hoffen sehr auf nächsten Frühsommer! Er macht tolle Fortschritte im lautieren OHNE PMV!!!!
Für mich ist das ein kleiner Hoffnungsschimmer, dass schon mehr Platz in der Röhre da ist!!!!

Neues erfahren wir am 11. September, da gehts zur Bronchoskopie.... mal abwarten!!!

Wir sind auch sehr froh dass Nils die Kanüle hat, kein blau werden mehr und er hat sich so toll entwickelt!
Trotzdem habe ich öfter Tage dabei an denen ich einfach nur eine ganz "normale" 5-köpfige Familie sein möchte!!!!

Aber auch wir haben tolle Leute kennengelernt und vor allem sind wir ganz andere Menschen geworden, und das nehmen wir für den Rest unseres Lebens mit, und da sind wir stolz drauf.

Ich denke alle Eltern der besonderen Kinder können stolz sein. Das Leben so anzunehmen und es zu leben ist ein tapferer Weg, finde ich!!!

Und unsere Kinder sind eh die BESTEN!!!!! Richtig kleine Helden in meinen Augen!

Liebe Grüße

Katrin
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Re: Kann/soll Dein Kind mal das Stoma loswerden?

Beitragvon Moni » So, 26. Jul 2009, 14:02

@Katrin+3

Ich kleb Alexandra das Stoma ab - zuerst hab ich mich schon davor gescheut, weil ich wegen dem Kleber Angst hatte.
Aber bis jetzt ist noch nichts passiert.
Ich muss dazu sagen - Alexandra ist mittlerweile 12 Jahre und wir versuchen es immer wieder.
Etwas richtig haltbares haben wir noch nicht gefunden - wir benutzen Varihesive E 10x10 die wir zurechtschneiden.
Diese löst sich aber wenn viel lautiert wird und natürlich wenn viel Sekret da ist hält sie auch nicht lange.
Zum Schwimmen haben wir immer noch eine Lage Opside Flexigrid darübergeklebt und noch einen Schal angezogen.
Und sie natürlich ÜBER Wasser gehalten und aufgepasst, dass sie nicht mit dem Hals ins Wasser kam. :lol: :lol:
Also normal schwimmen war nicht, aber mit einem Kinderreifen ( zum Sitzen) oder mit festhalten geht und ging es prima.
Ich freu mich - nächste Woche fahren wir in den Centerparc!!!! Endlich Urlaub - nur Familie - schwimmen -Freizeit. :D
Wir gehen aber mir O2 ins Wasser - einer hält den Sauerstoff über Wasser,
einer hält alexandra
und einer ist parat um aus dem Reifen zu helfen ( sie versteift sich dabei)
und ggf. den Absauger o.a. zu holen oder zu helfen.

LG
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Re: Kann/soll Dein Kind mal das Stoma loswerden?

Beitragvon Daniela » Mi, 29. Jul 2009, 20:40

Hallo,

ich habe "es ist vielleicht möglich, aber wir streben es zurzeit nicht an" angekreuzt. Johanna hat ihr Stoma ja aus verschiedenen Gründen. Zum einen hat sie eine Schluckstörung, die sich vielleicht aber therapieren ließe. In dieser Hinsicht ist das Stoma eher im Weg, wurde uns gesagt. Sie atmet und schluckt gleichzeitig, was natürlich ohne Kanüle gar nicht gehen würde. Sie müsste es also neu lernen. Früher ist sie noch vor Ärger blau geworden und musste beatmet werden. Auch das hat sich wohl verwachsen. An den letzten Vorfall dieser Art kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Leider sind ihre epileptischen Anfälle immer mit Atemstillstand. Sie hat zwar selten Anfälle, d.h. nur alle paar Monate, aber dann braucht sie Beatmung und zwar recht lange (beim letzten Mal fast eine Stunde). Die Zeit bis der Notarzt dann da ist und sie intubieren könnte, wäre mir da echt zu lang und das Risiko zu groß, dass sie einen weiteren Hirnschaden erleiden könnte. Schlußendlich bleibt da noch der Tumorrest am Stammhirn, bei dem wir auch nicht wissen, wie er sich verhalten wird. Deshalb haben wir uns erstmal von dem Gedanken verabschiedet, dass Stoma loszuwerden. Aber gerade jetzt im Sommer bin ich wieder sehr traurig, dass Johanna nicht richtig baden gehen kann. Sie ist so eine Wasserratte.

LG Daniela
Johanna *11/2002, Hirntumor an Stammhirn und Rückenmark (Astrozytom Grad I) teils inoperabel, hat Trachealkanüle, Hydrocephalus mit Shunt, schlaffe Hemiparese linksbetont, Schlafapnoe, Affektkrämpfe, Epilepsie, Schluckstörung,
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Re: Kann/soll Dein Kind mal das Stoma loswerden?

Beitragvon Kerstin » Fr, 31. Jul 2009, 20:25

Hallo,

ja, wir haben es ja tatsächlich geschafft. Theo hatte seine Kanüle aufgrund einer subglottischen Stenose, die erfolgreich operiert werden konnte. Nun genießen wir den ersten Sommer ohne Aufregung im Wasser und Sand!! :D

LG Kerstin
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Re: Kann/soll Dein Kind mal das Stoma loswerden?

Beitragvon Jessica » Fr, 31. Jul 2009, 20:29

Hallo Kerstin,

Felix hat jja auch eine subglottische Stenose. Wie wurde die denn operiert und wie alt ist Theo? Wie lange hatte er die Kanüle? Bei uns steht ja nun Termin in Köln an und ich hoffe, dass sie diesbezüglich etwas machen können. Er hat zwar noch Tracheomalazie, dadurch werden wir die Kanüle wohl nicht so schnell loswerden, aber ich hoffe auf ein bisschen Stimmbildung.

LG Jessi
Jessica mit Felix (22.10.2007), Ösophagusatresie Typ IIIb, subglottische Stenose, Tracheomalazie, Reflux, Trinkschwäche, Dystrophie, PEG-Sonde, TS seit 22.01.2008
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