mobiles Inhalationgerät gesucht

Alles rund um das Sekret: Welche Absauggeräte? Welche Inhaliergeräte? Mit was und wie oft inhalieren die Kinder?
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Re: mobiles Inhalationgerät gesucht

Beitrag von Giraffenmama » Do, 1. Jun 2017, 10:24

Hallo Cordula,

auch hier danke :-) Den Tipp mit NaCl auf die FN hatte ich hier irgendwann schon mal gelesen, hatte das dann aber vergessen. Nach Deinem Beitrag habe ich das gestern Nachmittag ausprobiert, und das klappt wirklich gut. Vielleicht reduziert sich ja das Inhalieren dadurch, oder wir kommen in der Kita ganz drumherum. Zurzeit müssen wir viel inhalieren. Mit dem NaCl direkt in die Luftröhre... tue ich mich gedanklich noch etwas schwer, aber das ist bestimmt Gewöhnungssache. Wenn der Schleim mal total fest sitzt, ist das aber ein guter Tipp.

Ich habe seit gestern testweise von Fahl einen mobilen Ultraschall-Vernebler im Einsatz, das Teil ist der Hammer! Man hört nichts, das Gerät ist kleiner als eine Zigarettenschachtel und super effektiv. So etwas wäre für die Kita natürlich gut, ich würde mich schon besser fühlen, wenn wir zumindest theoretisch dort inhalieren könnten.

Liebe Grüße!
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Re: mobiles Inhalationgerät gesucht

Beitrag von Cordula » Do, 1. Jun 2017, 10:30

Hallo !
"Theoretisch" können wir auch überall inhalieren, denn das Gerät ist immer dabei, aber es gibt K. viel mehr Freizeit, wenn es in den Pausen NICHT nötig ist. Halt uns bitte über demn Vernebler (insbesondere Genehmingweg) auf dem Laufenden, denn unser Pari ist nun schon fast 10 Jahre alt und evtl. brauche ich mal kurzfristig einen Ersatz.
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Re: mobiles Inhalationgerät gesucht

Beitrag von Giraffenmama » Do, 1. Jun 2017, 14:31

Ja, das mache ich auf jeden Fall.

Hat hier jemand schon Erfahrung mit dem Myairvo 2?
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Re: mobiles Inhalationgerät gesucht

Beitrag von Giraffenmama » Mi, 12. Jul 2017, 16:32

Update zum Fahl-Gerät:

Ich habe mich für den Humidoneb entschieden, und die KK hat das völlig überraschend bereits beim 1. Beantragen genehmigt, nach nicht einmal drei Wochen. Bin immer noch völlig platt. Das Teil ist echt teuer! Als Argument vom Versorger hat wohl die einfache Rechnung geholfen: Eine Nacht auf Intensivstation ist teurer als das ganze Gerät, und wenn man damit den KH-Aufenthalten vorbeugt, sollte das in jedermanns Sinn sein. Jedenfalls sind wir seit gestern stolze Besitzer des Humidonebs.

Vorteile:
- mobil, da Akkubetrieb
- lautlos
- passt quasi in die Hosentasche
- extrem feiner Nebel, der bis tief in die Bronchien hineingeht, dadurch effektive und kürzere Inhalation
- automatisches Abschalten, wenn Inhalationslösung alle ist (aber auch, wenn der Inhalationsaufsatz nicht senkrecht genug gehalten wird, s.u.)

Nachteile:
- keine öligen Inhalationszusätze möglich, da diese die Membran beschädigen können (eigentlich geht nur NaCl, sagt der Versorger, Salbutamol ginge in Ausnahmefällen auch ab und zu)
- der Inhalationsaufsatz muss immer senkrecht gehalten werden, damit das Nacl auf der Membran "schwimmt" und vernebelt werden kann, sonst geht das Gerät aus. Dadurch muss der Aufsatz eigentlich direkt senkrecht am Kinn gehalten werden, das Kind muss also mitmachen. Meins ist da so semi-mitmachfreundlich, den Pariboy hingegen akzeptiert es ohne Probleme. Da der Nebel aber nicht so stark wie beim Pariboy "gepustet" wird, empfehlen sich auch keine Verbindungsstücke, da sie den "Nebelweg" verlängern, so dass nicht mehr alles in der Lunge ankommen könnte.

Fazit für uns (ich klinge wie ein Amazon-Kunde :-))
Für unterwegs/ Kita bzw. die schnelle Inhalation zwischendurch ideal, für das regelmäßge Inhalieren zu Hause bleiben wir beim Pariboy. Nachts ist das Teil auch super: Wenn das Kind auf der Seite liegt, kann man perfekt inhalieren, ohne dass es wach wird.
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Re: mobiles Inhalationgerät gesucht

Beitrag von Lotte » Mi, 16. Aug 2017, 16:44

Hallo in die Runde,

wir haben nun seit etwa drei Wochen den Aerosonic combineb von Flores medical in Betrieb und sind vor allem mit dem Inhalationsergebnis sehr zufrieden. Das Gerät ist ebenfalls ein Ultraschallvernebler, also sehr leise und macht sehr feines Aerosol. Außerdem kann man eine Heizung einbauen, sodass warm inhaliert werden kann und einen Akku für unterwegs gibt es auch. Mit einem kleinen Ventilator wird der Aerosolstrom geregelt. Von Design und Handhabung her ist das Gerät eher archaisch, dafür aber für einen Ultraschallvernebler auch verdammt günstig (ca. 130 €).
Seitdem wir mit dem combineb ihnalieren hat unser Kind weniger Sekret und weniger Sauerstoffbedarf. Während der Inhalation und auch kurz danach wird gut abgehustet und dann ist auch mal wieder Ruhe. Mit dem Pariboy war es ein regelrechtes Übersprudeln und nach der Inhalation war meist erst einmal mehr Sauerstoff nötig... Im Vergleich finden wir die Ultraschall-Inhalation echt besser, auch für nichtbeatmete Kinder mit TS.
Jetzt warten wir ob die Krankenkasse die Kosten übernimmt.

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Re: mobiles Inhalationgerät gesucht

Beitrag von Missy » Mo, 13. Nov 2017, 19:41

Hallo,
wir haben immernoch den Multisonic infracontrol und sind immernoch zufrieden. Absolut geräuschlos.
Der Pariboy darf doch gar nicht mehr benutzt werden bei Tracheostoma? oder war das nur bei Beatmung? Es gab Todesfälle dadurch? Nur mal so am Rande.....
lg Nina
--- Nina (1983) mit Tochter Chantalle (1999, gesund) und Evelin geb 05.11.2006, leider keine Diagnose, neuromuskuläre Erkrankung,Tracheostoma und voll beatmet, Peg-Sonde da kein Schluckreflex, Muskelschwäche ---

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