Kabellose Monitore

Welche Monitore, welche Kapnographen? Welche Geräte für den Sauerstoff? Wie transportiert man das alles? Wie stellt man die Alarme ein, dass sie helfen und nicht verrückt machen?
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Daniela
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Kabellose Monitore

Beitrag von Daniela » Fr, 23. Jun 2006, 20:58

Hallo,

wir haben zur Zeit ein Problem mit unserer KK, denn wir möchten ein kabelloses funkgesteuertes Pulsoxymeter für Johanna durchsetzen. Johanna hat sich schon einmal fast mit dem Kabel des derzeitigen Pulsoxy stranguliert, weil sie auch nachts so mobil ist. Außerdem hat das Gerät so viele Fehlalarme und selbst echte Apnoen sind häufig so kurz, daß ein Blick auf den Monitor genügen würde, wenn er denn bei uns am Bett stünde. Da er aber bei Jo im Zimmer steht, springe ich bestimmt 10 mal die Nacht für umsonst auf und stehe dann am Bett eines friedlich atmenden Kindes. Wir haben der KK schon mit Beantragung eines Pflegedienstes (Behandlungspflege) gedroht, aber die meint, daß müssten sie dann halt bezahlen, denn so ein Bluetooth-Gerät ist in der Regel nicht zur Verordnung vorgesehen. Hat jemand von Euch so einen Monitor und wenn ja mit welcher Begründung habt ihr es bekommen?

Liebe Grüße an alle Leser
Daniela
Johanna *11/2002, Hirntumor an Stammhirn und Rückenmark (Astrozytom Grad I) teils inoperabel, hat Trachealkanüle, Hydrocephalus mit Shunt, schlaffe Hemiparese linksbetont, Schlafapnoe, Affektkrämpfe, Epilepsie, Schluckstörung,

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Beitrag von keth » Mi, 28. Jun 2006, 13:51

Hallo Daniela!

Sowas gibt es :?: Welcher Hersteller bietet denn so einen "Luxus" an? Und wie sieht der Preisunterschied zum Kabelmonitor aus?
Thema Begründung: wenn der Hinweis auf schon erfolgte Beinahestrangulation und andernfalls zu beantragenden Pflegedienst nicht ausreicht, fallen mir auch keine zugkräftigeren Begründungen ein. Habt Ihr bei Eurer KK einen festen Ansprechpartner (persönlichere Basis) und ggf. auch einen greifbaren Vorgesetzten / Chef (Druck?) oder läuft alles auf einem Callcenter-Niveau mit namens- und gesichtslosen Sachbearbeitern?

Neugierige Grüße Thorsten
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Wie sieht das aus?

Beitrag von anne » Do, 29. Jun 2006, 19:45

Hallo
Wie sieht das aus? Ist praktisch der Sensor kabellos? Ich kann mir das absolut nicht vorstellen, und ich kenn einige Pulsoxys. Was man aber machen kann, es gibt die Überwachungkameras (knapp 100,00 €) und den auf den Pulsoxy richten und den Empfänger ans eigene Bett stellen, allerdings werden nicht von jedem Pulsoxy die Zahlen übertragen. Und ich habe mal von einer Mutter gehört, die hatten einen zweite Alarmempfänger am Bett. Wie das aber geht, weiß ich nicht.
Aber vielleicht könnt ihr ja doch die KK überzeugen, daß das die billigere Alternative ist.
Viel Glück

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Beitrag von Daniela » Do, 17. Aug 2006, 21:50

Hallo zusammen,

ich wollte nur vermelden, daß wir das kabellose Pulsoximeter bekommen haben, es ist das Nonin Avant 4000 mit Bluetooth. Der Fußsensor ist leider nicht ganz ohne Kabel, sondern ein kurzes Kabel ca. 40-50 cm verbindet ihn mit einem Sender etwa von der Größe eines Kurzzeitweckers. Der Sender wird betrieben mit zwei R6 Batterien, die mit Gehäuse drum rum leider relativ schwer sind und sich deshalb leider nicht am Bein unserer Tochter mitbefestigen lassen und daher im Bett liegen (einziger Schwachpunkt). Der Monitor selbst funktioniert über Bluetooth und hat eine Reichweite von ca. 9 Metern. Wie teuer er war habe ich leider nicht erfahren, nur das der Sender alleine 1.000 EUR kostet und wir deshalb sehr sorgsam mit ihm umgehen sollen.

LG Daniela
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Kabellose Monitore

Beitrag von Daniela » Mo, 25. Dez 2006, 14:21

Hallo,

jetzt habe ich endlich mal den Monitor und den Fußsensor fotographiert. Den Sender stecke ich in ein kleines Kissen mit Reißverschluß, so daß er etwas abgepolstert und vorm Rausfallen geschützt ist, wenn Johanna damit noch wach durchs Bett wandert. Der Monitor produziert eigentlich so gut wie keine Fehlalarme, wenn sie schläft. Durch unsere dicken Altbauwände funktioniert Bluetooth leider nicht so gut, so daß er halb im Flur steht. Wir können die Werte aber trotzdem von unserer Schlafcouch aus sehen, was eine große Erleichterung zu vorher ist. Wir sind bis auf diese kleinen Problemchen sehr zufrieden mit dem neuen Monitor.

LG Daniela
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Sensor_600x450.jpg
Sensor_600x450.jpg (54.13 KiB) 8849 mal betrachtet
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Johanna *11/2002, Hirntumor an Stammhirn und Rückenmark (Astrozytom Grad I) teils inoperabel, hat Trachealkanüle, Hydrocephalus mit Shunt, schlaffe Hemiparese linksbetont, Schlafapnoe, Affektkrämpfe, Epilepsie, Schluckstörung,

Gast

Beitrag von Gast » Fr, 5. Jan 2007, 00:19

Hallo,

wir haben auch gerade
- das Nonin 4000 Bluetooth,
- das Nellcore N-560
- und hoffentlich bald das Dräger Oxitrend
zum Testen.

Unsere streng "subjektive" Meinung:

*Ableitung und Fehlalarme:
Nonin und Nellcore sind durchaus vergleichbar bzw es ist keines zu bevorzugen.
(als Referenz für die Pulsfrequenz haben wir das EKG herangezogen und die Sauerstoffsättigung mit der des Intensivstationsgeräts "Philips Intelvue" verglichen)

*Anzeige:
Beide Geräte blinken mit einem Störsignal wenn die Ableitung nicht so toll ist, bzw schon unmöglich ist (aus unserer Sicht recht spät). Ob die Ableitung gut ist läßt sich anhand der auf- und ab-schwirrenden Balken -im Vergleich zur Kurve die das Intensivgerät darstellt- weder am Nonin- noch am Nellcorgerät ordentlich ablesen.

*Bedienbarkeit:
Die Bedienung des Nonin ist (bis auf das dauerhafte Abspeichern der Alarmgrenzen d.h. wenn das Gerät aus und wieder eingeschalten wird) sogar ohne Bedienungsanleitung intuitiv möglich. Die Bedienung des Nellcore N-560 ist im Vergleich etwas schwieriger, mit Bedienungsanleitung aber auch kein problem.

*Komfort
Der Komfort des Nonin ist für uns vor allem deshalb unschlagbar weil wir unseren kleinen gerne herumtragen und dabei (vor allem kurz vor dem Schlafengehen) nicht auf die Sättigungsanzeige verzichten können. Das Nellcor noch zusätzlich zum Kleinen mitrumschleppen und schauen dass das Kabel nicht im weg ist, kann schon recht mühsam werden. Beim ins Bett reinlegen -wenn er schläft und dabei nicht aufwachen soll- ist jedes Kabel auf das man nicht aufpassen muß eine Erleichterung. Aber auch während der Schlafphasen ist es von Vorteil schnurlos zu sein da man den Kleinen auch von weiter Weg noch überwachen kann und sich so Konstruktionen wie Babyphon zum Pulsoxy (wovon ich nicht so begeistert bin) sparen kann.

*Zuverlässigkeit
Keine Ahnung! Bis jetzt (ca. 4 Wochen) haben beide einwandfrei funktioniert. Eine Störung der Bluetooth-Verbindung durch Handy oder andere Intensivgeräte konnten wir keine feststellen. Die Steckverbindungen des Nonin sehen etwas filigraner aber nicht schlecht aus.

Tja das wär´s glaub ich. Mehr fällt mir im Augenblick zu den beiden Geräten nicht ein.
Wenn wir das Dräger-Oxitrend bekommen berichten wir Euch gerne über unseren ersten Eindruck.

Liebe Grüße von
Andreas Barbara und dem kleinen Julius :)
Zuletzt geändert von Gast am So, 4. Feb 2007, 12:56, insgesamt 2-mal geändert.

anita1977

Beitrag von anita1977 » Fr, 5. Jan 2007, 00:26

Wie sieht es mit Fehlalarmen aus, da Tim nachts keine Schwester hat,unser bisheriger Monitor (Stephan neo sid Nova) macht Nachts (fast) keine Fehlalarme, ich aber gerne die Kabelfreiheit haben würde!
Anita

Gast

Beitrag von Gast » Fr, 5. Jan 2007, 15:06

Hallo Anita,

Euer Gerät funktioniert wie das Dräger Oxitrend mit "Masimo"-Technologie, auf die wir selbst schon sehr gespannt sind.
Die "Masimo-Technologie" hat recht gute Presse und sollte Artefakte besser erkennen als die "Nellcor-Technologie OxiMax" (der Nellcor-Vertreter ist da klarerweise anderer Meinung:) und somit weniger Fehlalarme erzeugen. (http://www.masimo.com/whymasimo/difference.htm)
das Ganze in deutsch: (http://www.inspiration-medical.de/masimo_set.html)
(http://www.innovations-report.de/html/b ... 73759.html)

Wie groß der Unterschied in der Praxis ist, werden wir sehen wenn das Dräger-OxiTrend da ist.
Was uns im Gegensatz zu den bereits getesteten Pulsoxys auch recht gut gefällt ist, dass beim OxiTrend auf dem Monitor die Kurve anstatt der Flimmerbalken dargestellt wird.
Leider gibt´s das Oxitrend noch nicht kabellos.
Laut Produktinformation sollte das Gerät aber zumindest eine "Zitat: Daten-Schnittstelle für den Fernalarm zur Überwachung des Patienten in Krankenhäusern oder Pflegeheimen" haben. Ob sich das zuhause auch mit einem gewöhnlichen PC bewerkstelligen läßt, wissen wir leider (noch) nicht. Wenn uns da noch jemand bei der Recherche weiterhelfen könnte, wären wir echt sehr dankbar.

Am tüfteln bin ich im Augenblick, ob man nicht jedes Pulsoxy bluetoothfähig machen könnte.
Vereinfacht könnte ich mir vorstellen: zwischen die beiden Stecker mit denen die beiden Kabelteile verbunden sind, Bluetooth-Sender und Bluetooth-Empfänger zu setzen die die Daten eins zu eins übertragen. Sensor und Empfänger sollten sich jederzeit wieder abstecken lassen, sodass man die Kabel wie ursprünglich auch wieder direkt verbinden kann.
http://www.corscience.de/bluetooth-module.html

LG
-Andreas

letzte Änderung des Beitrags 5.Jänner 2007 23:12 Uhr

Gast

Beitrag von Gast » Fr, 5. Jan 2007, 23:36

Hallo Anita,

hier noch ein Nachtrag zur Zuverlässigkeit:

http://www.thieme-connect.com/ejournals ... 005-861748

Scheint doch wieder egal zu sein für welche Technik man sich entscheidet :roll:
Zuletzt geändert von Gast am Mo, 15. Jan 2007, 13:33, insgesamt 1-mal geändert.

Gast

Beitrag von Gast » Mo, 15. Jan 2007, 13:33

Hallo Anita,

das OxiTrend haben wir zwar noch immer nicht da, aber als ich nach Eurem Pulsoxy im Netz suchte bin ich auf das Radical von Masimo gestoßen (http://www.masimo.com/pulseOximeter/radical.htm)
http://www.masimo.com/images/rainbow/Radical7.jpg
Seit Freitag hängt das Gerät an unserem Julius.
Kurz: Wir sind begeistert!!!

"ganz subjektiv" wieder:

*Ableitung:
Die Ableitung funktioniert aus unserer Sicht hervorragend.
Der wesentlichste Vorteil zu den anderen (Nonin 4000 u. Nellcor N-560) ist aber, dass man anhand der Anzeige eine Entscheidungshilfe hat, wie glaubhaft die angezeigte Sättigung ist.
Zusätzlich mißt das Radical noch die Signalstärke sowie den Perfusionsindex der Auskunft über die Pulsstärke gibt. (Wir haben in dieses Gerät schon fast mehr Vertrauen, als in das auf der Intensivstation)

*Anzeige:
Zusätzlich zu O2-Sättigung und Pulsfrequenz wird, wie oben schon beschrieben, noch die Signalstärke und der Perfusionsindex, sowie die Alarmgrenzen permanent dargestellt. Es können verschiedene Darstellungen ausgewählt werden, aber auch bei der Anzeige aller Parameter gleichzeitig lassen sich alle Werte noch leicht und gut ablesen.
Die Ablesbarkeit bei Sonneneistrahlung kann zwar auch beim Radical schwierig sein (Display spiegelt gelegentlich ein wenig). Durch die Einstellbarkeit des Kontrastes übertrifft es aber die beiden (Nonin und Nellcor) anderen bei weitem.

*Bedienbarkeit:
Das Gerät hat eine echte Menüführung welche selbsterklärend und einfach zu bedienen ist. Auch hier ist das Radical den beiden anderen weit voraus.

*Komfort:
Ans Nonin 4000 kommt da nix ran. Kabellos gibt´s die Geräte von Masimo leider auch nicht.
Im Gegensatz zum Nellcor läßt sich aber beim Radical das Bedienteil herausnehmen. Es ist zwar nicht "superklein" aber doch eine brauchbare Erleichterung.

*Schnittstellen
So ohne weiters läßt sich leider keines dieser Geräte in Echtzeit (also nicht erst im nachhinein) auslesen. Ein Monitoring über den PC wird wohl noch eine Herausforderung werden. Wir hoffen jedenfalls sehr, dass wir´s trotzdem hinkriegen werden.

LG
Andreas, Barbara und Julius
Zuletzt geändert von Gast am So, 4. Feb 2007, 12:48, insgesamt 1-mal geändert.

anita1977

Beitrag von anita1977 » Di, 16. Jan 2007, 20:10

Hallo Andreas, danke das du dir die Mühe machts ,aber weshalb ich nach Fehlalarmen frage, ist, die Kabelfreiheit ! Alle die du vorschlägst sind mit einem Patientenkabel verbunden . Die Masimotechnik ist gut , haben wir auch, aber das Kabel, Radical hatten wir auch Nellcor Geräte auch und für Unterwegs haben wir ein Nonin der ABSOLUT KLASSE ist,Aber zu hause möchte ich mit Tim auch etwas Kabelloser leben wollen,
Anita

Gast

Beitrag von Gast » So, 4. Feb 2007, 12:04

Hallo Anita,

außer dem Nonin habe ich leider kein anderes legal erhältiches Pulsoxy gefunden.
Das Teil von Corscience würde ziemlich meinen Vorstellungen entsprechen:
http://www.corscience.de/img/fingertip.jpg

Aber leider kann man dieses System so nicht kaufen, weil Corscience nur eine Entwickler-Firma und kein Produzent ist. Wenn irgendjemand eine Idee hat wie man trotzdem an das Ding rankommt bitte melden.

Mit dem Sendeteil von Nonin (das schwarze Teil am Handgelenk):
http://www.centercorp.w-shop.com.ar/cue ... 392-Ay.jpg

und einer geeigneten Software ließe sich wahrscheinlich eine kabellose Überwachung per Monitoring installieren. Eine Verbindung zwischen Laptop und dem Teil konnte ich bereits herstellen.
Wenn jemand eine Quelle weiß, wie man an so eine Software rankommt, lasst es uns bitte wissen.

Die dritte Möglichkeit wäre, wie oben schon beschrieben einen Sender und Empfänger zwischen die Steckverbindung eines "herkömlichen" Pulsoxys zu setzen. Die Bauteile dafür könnte man von Corscience nämlich dann doch beziehen:

http://www.corscience.de/shop/index.php ... odule.html
http://www.mcc-med.de/userimages/produk ... esense.jpg

LG
Andreas Barbara und Julius

PS: Vielleicht verstehe ich da was falsch aber wenn ihr sowohl ein Masimo-Gerät und auch das Nonin-Gerät habt, habt ihr doch doch den direkten vergleich. Wir bekommen von unserer Krankenkasse nur ein Gerät für unterwegs wie zuhause.

anita1977

Beitrag von anita1977 » Di, 1. Mai 2007, 18:52

Hallo Andreas,
ich hatte wegen der Fehlalarme mit dem Bluetooth bedenken.
Wir haben bisher den Stephan Neo Sid Nova mit Masimo, aber der ist das Problem,der Akku ist schon x mal gewechselt worden und hält trotzdem max. 30 min., die Software hat Fehler, der Monitor entwickelt eigenleben, die gespeicherten Alarmgrenze, alarmiert wird, aber gespeichert wird z. B. bei der Sättigung alles was unter 99 geht.
Für unterwegs haben wir von Nonin ein kleines (leises )Pulsoxy, mit Batterien betrieben, Akku Zeit bis zu 5 Tagen, bei nicht Dauerbetrieb.
Haben jetzt für zu Hause eine Verordnung für den Nonin 4000 bekommen, mal schauen ob es akzeptiert wird.
Gruss Anita

Ramona

Beitrag von Ramona » Sa, 26. Mai 2007, 17:38

Hallo Daniela,

nun sind ja einige Monate vergangen.. ist es nach wie vor mit wenigen Fehlalarmen etc.? Wäre schön, wenn du mal berichtest ob und wie zufrieden ihr seid.

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Beitrag von Daniela » Fr, 8. Jun 2007, 20:02

Hallo Ramona,

entschuldige die verspätete Antwort, habe gerade viel um die Ohren. Wir sind nach wie vor sehr zufrieden mit dem Monitor. Es gibt faktisch keine Fehlalarme. Problematisch ist es nur solange Johanna wach ist, denn der Sensor läßt sich nie so fest am Zeh befestigen, dass er nicht verutschen könnte. Dann gibt es natürlich Probleme mit der Ableitung. Diese werden auch als Ableitungsproblem erkannt und angezeigt, so daß man gleich an der richtigen Stelle sucht.
Die Steckverbindungen am Sender sind allerdings so empfindlich, dass wir uns angewöhnt haben, das Batteriefach zu öffnen und so die Stromverbindung zu unterbrechen, wenn wir die Überwachung nicht brauchen. Das klappt gut.
Die Befestigung an Johannas Handgelenkt geht ja nicht, weil ihre Arme noch zu klein sind. Den Sender haben wir deshalb in einem Kissen verstaut und dort ist er weitgehend Stoßgeschützt und Johanna kann ihn auch nicht durch das Gitter schieben. Falls noch Fragen sind, nur her damit.

Liebe Grüße
Daniela
Johanna *11/2002, Hirntumor an Stammhirn und Rückenmark (Astrozytom Grad I) teils inoperabel, hat Trachealkanüle, Hydrocephalus mit Shunt, schlaffe Hemiparese linksbetont, Schlafapnoe, Affektkrämpfe, Epilepsie, Schluckstörung,

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