Angst vor Kürzung der Behandlungspflegestunden

Rund um das Leben mit Pflegedienst: Wie richtet man sich ein? Was dürfen, was müssen die Pflegekräfte machen? Wie erhält man sich die Privatssphäre?
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anne
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Angst vor Kürzung der Behandlungspflegestunden

Beitrag von anne » Do, 28. Jan 2016, 08:50

Hallo,

hatte gerade ein Telefonat mit der DAK:
die Sachbearbeiterin wollte wissen, ob und in welche Schule Benedict geht.

Auf meine Nachfrage, um was es geht meinte sie, daß sie gerade prüfen, ob evtl. die Schule oder der Landkreis die Schulbegleitung zahlen müssen.

Das Ganze hatten wir schon mal....
Was mich nun aber beschäftigt, ist ihre Aussage, daß die Verordnung bis 31.3. ja läuft und bis dahin dann alles geklärt ist.

Mache mir aber nun Gedanken, daß evtl. generell wieder Stunden gekürzt werden sollen.
Ich habe 135 Std. Behandlungspflege die Woche und gehe 30 Stunden arbeiten.

Kann mich vielleicht jemand beruhigen?

Habe den Beitrag auch bei rehakids geschrieben, aber ich glaube, nicht jeder liest dort mit.

Anne
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Re: Angst vor Kürzung der Behandlungspflegestunden

Beitrag von jenny » Mi, 3. Feb 2016, 23:33

Hallo wir haben 650 std monatlich uns versuchen sie immer zum Anfang des Jahres runter zuschrauben. Es muss ja am den kleinen gespart werden da gerade Behandlungspflege teuer ist. Wegen dem lk ob er als kostenträger hinzugefügt werden kann, kann ich dir nicht beantworten. LG jenny
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Re: Angst vor Kürzung der Behandlungspflegestunden

Beitrag von Kornelia » Mo, 8. Feb 2016, 17:03

Hallo Anne,

es kann durchaus sein dass das Land die Schulbegleitung zahlen muss, aber bei Euch ist ja nicht nur die Integration sondern auch medizinische Unterstützung nötig. Also beruhigen kann ich dich nicht. Lass dir ab April auf alle Fälle wieder die benötigt Stundenzahl verordnen, dann ist erst mal die Krankenkasse in der Pflicht.

LG Kornelia
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Re: Angst vor Kürzung der Behandlungspflegestunden

Beitrag von Missy » Mi, 6. Apr 2016, 17:49

hallo,
wir haben beides, Krankenschwester und Schulbegleitung...das eine schließt also das andere nicht aus, da es ja ganz unterschieldiche Bereiche und Aufgaben sind...medizinisch die Grund und Behandlungspflege und dann halt die Eingliederung, Unterstützung bei der Schularbeit und sozial-emotionale Ebene.
hoffe, bei euch gubts keine Probleme nun?
--- Nina (1983) mit Tochter Chantalle (1999, gesund) und Evelin geb 05.11.2006, leider keine Diagnose, neuromuskuläre Erkrankung,Tracheostoma und voll beatmet, Peg-Sonde da kein Schluckreflex, Muskelschwäche ---

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Re: Angst vor Kürzung der Behandlungspflegestunden

Beitrag von anne » Do, 7. Apr 2016, 09:14

Habe seit dem nichts mehr gehört.

Warte noch auf die Genehmigung für das angefangene Quartal....

Wechsle ja aber eh zum 1.6. nun die KK, und dort wird dann eh nochmal alles geprüft, obwohl ich das neue Gutachten vom MDK, gerade mal 2 Monate alt, hingeschickt habe.

Es bleibt also spannend.

Wie geht es Euch?

Anne
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Re: Angst vor Kürzung der Behandlungspflegestunden

Beitrag von Missy » Do, 7. Apr 2016, 12:22

ok, dann hoffe ich mal auf meinen Srpuch: keine nachrichten sind gute nachrichten!

uns gehts gut, danke. Die Integratinshelferin wollten unsere Krankenschwestern und die Klassenlehrerin haben, ich war dagegen eine 2. Person zu meinem Kind zu setzen...habe mich aber gebeugt, es scheint auch gut zu klappen...nun dann soll es so sein.
Evelin kann suer schreiben, sogar noch mit der hand mit so einer Armstütze, aber Mathe geht sehr schlecht, da merkt man, dass sie nie so spieen konnte wie andere kinder.
Gesundheitlich ist alles suer...naja, die Skoliose wird sichtbar mehr und Hörgeräte bekmmt sie nun auch probeweise, aber ansnsten ist alles gut.
und bei euch? dein großer ist bestimmt ziemlich pubertär mittlerweile?
lg Nina
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